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15 starke Perspektiven gegen deine Angst

Angst - der ständige Begleiter

Viel zu oft werden wir Menschen von Angst begleitet. Dabei handelt es sich selten um Umstände, bei denen man Angst haben muss. Oft sind es nur soziale Ängste, die uns begleiten und uns daran hindern, etwas zu tun oder nicht zu tun.

In diesem Blogartikel soll es aber darum gehen, wie du deine Angst überwinden kannst und den Lebensmut nicht verlierst, auch in Kriesenzeiten.

Angst vor der Krise

Es gibt Zeiten, in denen wir glauben, dass alles von außen bestimmt wird und wir machtlos zusehen und verzweifeln können. Wir glauben, dass alles um uns zusammenbricht und wir nichts dagegen tun können.

Warum haben wir vor den Krisen solche Angst?

1. Rationalität

Unsere Angst ist oft nicht mal rational.

Jedes Jahr sterben 7 Menschen an Spinnenbissen und acht Millionen Menschen an Folgen des Zigarettenkonsums. Trotzdem haben viel mehr Menschen Angst vor Spinnen als vor dem Rauchen. Wie ist das möglich? 

Das rationale Denken versagt. Wir überschätzen die einen Ängste, aber unterschätzen die anderen. Was mehr wie eine Gefahr aussieht oder wirkt oder öfters thematisiert wird, ist für uns schlimmer als Dinge, die harmlos wirken oder nie thematisiert werden. 

Wenn du jeden Tag im Fernsehen sehen würdest, dass Menschen an Zigarettenkonsum sterben, dann würden viel mehr Menschen zum Rauchen aufhören. Wenn die Spinne niedlich aussehen würde, hätte kein Mensch davor Angst.

Hirn und Herz auf einer Waage. Herz ist schwerer.

2. Urängste

Von unseren Vorfahren wurde uns mitgegeben, dass wir uns vor einem Tiger ängstigen sollten. Diese sind in der Evolution erhalten geblieben. Es gibt Urängste, die durch unser soziales Lernen aktiviert werden. Wir haben gelernt, dass ein Krieg nichts Gutes bedeutet und übernehmen diese Angst, ohne bisher damit in direkter Berührung gewesen zu sein. Dies sind Ängste, die sinnvoll und wichtig sind. Jedoch sollten sie nicht unseren gesamten Alltag begleiten. Wenn wir keinem Tiger begegnen, brauchen wir uns auch nicht vor diesem zu ängstigen. Auch wenn es irgendwo auf der Welt einen Krieg gibt, kannst du nichts daran ändern, wenn du jeden Tag davor Angst hast. Das ändert gar nichts und hilft niemandem. Sieh es lieber so, dass du dankbar sein kannst, dass es dir gut geht. 

Ein Mensch, der sich von anderen von deren Ansichten anstecken lässt.

3. Ansteckung

Außerdem übernehmen wir oft unbewusst die Ängste unserer Mitmenschen. Angst ist damit erlernbar, obwohl wir darauf wohl eher verzichten könnten.

Dieser Schutzmechanismus half unseren Vorfahren zu überleben. Heutzutage haben wir nur selten direkt ums Überleben zu kämpfen. Und doch werden uns täglich Bilder von schrecklichen Dingen gezeigt. Die Angst ums Überleben wird uns ins Wohnzimmer gebracht. Wenn auch nur in kleinen Dosen (da wir weit weg sind) hat dies Auswirkungen auf unser Unterbewusstsein. Wir haben Angst, dass Kriege auch bei uns ausbrechen könnten oder Krankheiten uns heimsuchen.

Anstatt zu leben, unsere Zeit zu genießen und diese zu benutzen, unsere Ziele zu verfolgen, haben wir Angst.






4. Kurzfristigkeit

Auch die Zeit spielt eine Rolle. Wir haben Angst vor Ereignissen, bei denen viele Menschen auf einmal sterben können. Dies ist evolutionär bedingt. Weniger Angst haben wir vor Gefahren, wo genauso viele Menschen sterben könnten, aber es über einen längeren Zeitraum geschieht.

Eine Bahn-Kollision wird mehr gefürchtet als Unfälle im Straßenverkehr. Im Jahr 2019 kamen weltweit 287 Menschen ums Leben. Im Straßenverkehr waren es weltweit jährlich 1,35 Millionen Menschen. Das ist ein beachtlicher Unterschied. Trotzdem spüren wir mehr Angst vor Ersterem.

Das liegt an unserer verzerrten Wahrnehmung. Unser menschliches Gehirn neigt dazu, sich auf unmittelbare Gefahren, die kurzzeitig auftreten, mehr zu konzentrieren. Langfristige und komplexere Gefahren werden meist eher ausgeblendet. Die möglicherweise giftige Spinne scheint gefährlicher als die Folgen des Rauchens.

5. Unbekanntes

Die Angst vor dem Unbekannten ist schon seit jeher Teil des Menschen. Was kommt da auf uns zu? Wird es gut enden? Besonders in Krisen fragen wir uns oft, was da auf uns zukommen wird und wie es weitergehen soll? Unbekannte Reize werden von unserem Gehirn stärker verarbeitet.

Das Dopaminsystem wird durch neue Reize bevorzugt im Gehirn verarbeitet. Deshalb triggern dich auch die Nachrichten so stark. Neue Meldungen, neue Reize fürs Gehirn. Leider sind diese Reize nicht gerade positiv. Aber darauf gehe ich später nochmal ein.

6. Tunnelblick

In Angstzuständen schaltet sich das Frontalhirn, zuständig für logisches Denken, aus. Wir werden dann von unseren Emotionen kontrolliert. Dann fallen wir entweder in den Kampfmodus oder in den Fluchtmodus. Beides ist oft nicht hilfreich. Gefahren werden damit viel größer, als sie oft sind. So kann auf längere Zeit eine Depression entstehen oder chronische Ängste. 

All diese Faktoren spielen eine Rolle. Aber was kannst du dagegen tun, um nicht dauerhaft von der Angst begleitet zu werden?

15 starke Ideen, um deine Angst zu überwinden

Zwei geöffnete Hände tragen eine brennende Kerze.

1. Fokus

Wenn du dauernd daran denkst, was dir Angst macht, kommst du selbst in die Krise. Das Beste, was du machen kannst, ist dich zu beschäftigen. Verlege deinen Fokus auf etwas anderes. Du könntest zum Beispiel ein Buch lesen, das dich weiter bringt. Oder aber du machst Sport, um dich besser zu fühlen. Du kannst auch Kuchen backen oder in die Natur gehen und Vögel beobachten. Mach all das, was dir Spaß macht und deinen Fokus von der Angst lenkt. So stärkst du dein Inneres. 

Außerdem ist es der ideale Zeitpunkt, um dir neue Ziele zu setzen. Setz dir persönliche Ziele und versuche diese zu erreichen. Aus den größten Krisen gehen auch immer Gewinner hervor. Sie haben es geschafft, sich zu fokussieren, nicht die Ruhe zu verlieren und Gelegenheiten wahrzunehmen. Warum sollst du nicht so jemand sein?

2. Risiken ins Verhältnis setzen

Wie schon gesagt, hören wir oft von vielen toten Menschen auf einmal. Was uns triggert.

Ein einmaliger Flugzeugabsturz kommt demnach schwerer als ein schwerer Fahrradunfall. Deshalb solltest du die Zahlen nicht isoliert sehen, sondern ins Verhältnis setzen. Allein das beruhigt deinen Geist schon.

Wenn du bemerkst, dass es doch nicht so schlecht um uns bestellt ist, indem du auch die langfristigen Gefahren mit einbeziehst.

Mag sein, dass diese Methode nicht bei allen Krisen funktioniert und doch kann es bei akuten Krisen beruhigen.

3. Vermeide zu viele Nachrichten

Wie bereits erwähnt, triggert dich unbekanntes am meisten. Leider ist das bei negativen Unbekannten um so mehr der Fall. Dadurch, dass wir uns täglich den aktuellen Nachrichten aussetzen können, konsumieren wir negative Schlagzeilen um negative Schlagzeilen. Das geht in dein Unterbewusstes und kann dich unterbewusst negativ programmieren, sodass du nur noch Negatives wahrnimmst. Das kann bis in akute Angstzustände führen.

Jetzt sagst du, dass du doch die Nachrichten konsumieren musst, um informiert zu sein. Ich stelle dir aber im Gegenzug die Frage: Was passiert denn, wenn du nicht informiert bist? Geht die Welt unter, wenn du die Abendnachrichten verpasst? Landet eine Bombe in deinem Haus, wenn du den letzten Nachrichtentext nicht gelesen hast? Eben nicht. Die meisten Nachrichten von heute sind morgen schon gar nicht mehr aktuell. Außerdem geht es den Medien meistens um die aktuellen reißerischen Schlagzeilen, die oft viel mehr hineininterpretieren sollen, als wirklich dahinter ist. Das meiste betrifft dich aktuell nicht und du kannst überhaupt nichts daran ändern. Alles, was sich ändert, ist deine Laune und dein Grundzustand. Solange du im Angstzustand bist, kannst du nichts erschaffen und erreichen. Was dich wirklich betrifft, erfährst du sowieso von deinem Umfeld. Und das sehr schnell. Warum also runterziehen lassen, wenn du aktiv an dieser Stelle nichts ändern kannst, außer deine Laune.

Mein Tipp an dieser Stelle: Konsumiere nur noch an bestimmten Tagen für eine gewisse Zeit die Nachrichten. Gib dir selbst Nachrichten frei, um deinen Zielen, Plänen und Träumen nachzugehen. Zudem wird dein Umfeld auch relativ schnell bemerken, dass du viel entspannter bist. Probiers aus.

Eine alte Zeitung mit Artikeln.

4. Verringere deinen Medienkonsum

Dasselbe kann ich dir generell zu deinem Medienkonsum empfehlen. Das Problem ist, dass du in unserer schnelllebigen Zeit das Wesentliche aus den Augen verlieren kannst und somit keinen Fokus finden kannst. Die Reizüberflutung ist beinahe allgegenwärtig. Du kannst jederzeit dein Handy zücken und dir die neuesten Videos auf YouTube anschauen. Deine Primingdienste stehen auch jederzeit zur Verfügung und die sozialen Netzwerke kannst du auch nach neuen “Likes” prüfen. Aber musst du überall und immer darauf zurückgreifen? 

Auch von dort nimmst du, neben dem Stresslevel, das sich aufbaut, viel Negativität auf. Der neueste Action-Blockbuster, der dir einen Weltuntergang zeigt. Oder aber dir fehlen bloße “Likes”, um dich beliebter zu fühlen. Bleiben diese aus, sinkt dein Selbstwertgefühl.

Hör auf nur zu konsumieren, sondern suche öfter die Stille und das “echte” Leben. Geh öfter in den Wald, um ganz achtsam zu sein oder unternimm etwas mit Freunden, um mit echten Leuten umgeben zu sein, die dich wirklich mögen und nicht nur bloße “Likes” verteilen. Dadurch kannst du positive Energie tanken.

 

5. Tu, was dir Freude macht

Angst kannst du auch überwinden, indem du tust, was dir Freude macht. Was tust du am liebsten? Triffst du dich gerne mit Freunden? Dann tu das. Bist du gerne in der Eishalle zum Schlittschuhlaufen? Dann geh öfter dorthin. Bist du gerne am Wandern? Dann starte los.

Alles, was dir Freude macht, besiegt die Angst. Es setzt wieder den Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben. Genieß dein Leben mit deinen Liebsten und deinen Lieblingsbeschäftigungen.

Außerdem ist es gut, wenn du mit Freunden und Gleichgesinnten näher zusammen rückst. Nur so könnt ihr euch gegenseitig Mut zusprechen. Du bist mit einer Krisenangst nie alleine. Seit füreinander da und helft euch gegenseitig. Das wird dir noch mehr von deiner Angst nehmen.

6. Lösungen suchen

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, könntest du auch nach Lösungen suchen. Klar kannst du nicht die Krise alleine abwenden, aber zumindest kannst du für dich und dein Umfeld Lösungen suchen, wie ihr jede Krise gut überwinden könnt. 

Fang an, kreativ zu werden. Worauf solltet ihr achten? Was könnte passieren? Wie könnt ihr euch dagegen absichern? Du wirst merken, wenn du einige der Lösungen gefunden und umgesetzt hast, geht es dir gleich viel besser.

Ein Waldweg.

7. Achtsamkeit

Ich habe es schon beim Konsum erwähnt. Fang an, in die Stille zu gehen und sei achtsam.

Wie du das machst? Geh in den Wald und lausche den Geräuschen. Sieh dich um. Was siehst du? Nimm einen Tannenzapfen in die Hand. Spüre seine Oberfläche. Wie fühlt er sich an? Nutze deine Sinne, um auf das Hier und Jetzt zu kommen. Fokussiere dich in der Gegenwart. Fühle und komm runter. Je später der Abend, umso stiller wird es im Wald. Du solltest natürlich nicht so spät gehen, dass du wieder Angst vor der Dunkelheit bekommst. Es soll dir als Entspannung dienen, nicht neue Angst schüren.

Ich gehe auf die Achtsamkeit auch in meinem anderen Artikel genauer ein.

8. Meditation

Eine weitere Methode, die sehr vielen Menschen hilft in Entspannung zu kommen und die Angst auf Dauer loszulassen, ist es täglich zu meditieren. All den Ballast loszulassen, um wieder in die Stille zu kommen. 

Meditation ist auch wieder eine Art Achtsamkeit. Diese kannst du verschieden umsetzen. Zum einen kannst du dich gedanklich an einen schönen und ruhigen Ort projizieren. Dann nimmst du dort gedanklich alles wahr und kommst zur Ruhe. Eine andere Methode ist es, deinem Atem zu folgen und ihn wahrzunehmen. Dabei werden sich deine Gedanken entspannen und nur dein Atem ist wichtig. Beide Möglichkeiten helfen, dich in das Hier und Jetzt zurückzuholen. Oftmals kannst du so die Angst loslassen und neue Perspektiven und Möglichkeiten entdecken. Ich kann dir die Mediation nur wärmstens empfehlen.

Mehr dazu findest du auch in meinem Komplettset. Dort widmet sich ein kompletter Bonusteil der Meditation und ein extra Bonus widmet sich der Achtsamkeit.

9. Akzeptanz

Das klingt absurd, aber eine der wirksamsten Umgangsweisen mit der Angst ist es, diese zu akzeptieren. Es ist, als wenn du einen Ball unter Wasser drücken willst. Anstrengend und auf Dauer unmöglich. Denn wenn du ihn loslässt, springt er kräftig nach oben aus dem Wasser und fliegt oft ein paar Meter weiter.

Genau so ist es mit der Angst. Wenn du sie versuchst zu unterdrücken, dann kommt sie viel stärker zurück. Versuch stattdessen sie einfach dazulassen, dann kann sie wieder gehen und dir deinen Kopf frei machen. Probiere es einfach einmal aus.

10. Sport

Eine weitere sehr effektive Maßnahme, Angst zu reduzieren, ist es, Sport zu treiben. Die durch Angst vermehrt ausgeschütteten Hormone Adrenalin, Noradrenalin, Insulin und Cortisol müssen abgebaut werden, denn eine anhaltende Stress- und Angsteinwirkung verursacht auf längere Zeit psychische und zum Teil sogar physische Probleme. Es handelt es sich bei Noradrenalin eigentlich um ein Glückshormon, das die Motivation erhöht. In diesem Fall, ist es leider kontraproduktiv und hat einen negativen Effekt. Deshalb muss auch Noradrenalin abgebaut werden.

Um diese Hormone abzubauen und stattdessen Endorphine freizusetzen, solltest du Sport treiben. Die Endorphine machen dich viel belastbarer auf körperlicher und geistiger Ebene. 

Regelmäßig Sport zu treiben, macht dich also stressresistenter. Nur 30 - 45 Minuten Sport am Tag können deutlich zu einer Angstminderung führen.

11. Positive Routinen

Ein Reißverschluss wird aufgemacht. Unten dunkle Wolken und oben kommt ein blauer Himmel mit einer Herzwolke zum Vorschein.

 

Besonders in Krisenzeiten haben wir die Tendenz, unser Verhalten zu verändern. Leider oft nicht zum Positiven. Es wird auf Dinge verzichtet, die uns guttun oder uns weiterbringen. Es werden abends vielleicht mehr Nachrichten konsumiert, anstatt ins Bett zu gehen. Der Treff mit den Freunden wird eher abgesagt. Kein Sport getrieben, etc. 

Es ist wichtig, seine positiven Gewohnheiten beizubehalten, um die Angst in Schach zu halten. Geh weiter deinen Hobbys nach. Bleibe deinen positiven Routinen treu. 

Was? Du hast gar keine positiven Routinen? Na dann wird es Zeit welche zu entwickeln. 

Wenn du nicht weißt wie, dann lies doch meinen Artikel dazu oder hol dir mein Komplettset. Dort gehe ich auch speziell auf Routinen ein. Du wirst sehen, dass du dich viel besser fühlst, wenn du in Krisenzeiten, die Angst machen, auf Routinen setzt.

Vielleicht solltest du sogar noch eine Schippe drauflegen und dir bei deiner Kochroutine, anstatt ein schnelles Gericht, ein großes Festmahl zaubern.

12. Dankbarkeit

Du kannst alles auch anders angehen. Anstatt Angst zu haben, solltest du dir vor Augen führen, wie gut du es doch hast. Dankbarkeit ist eine sehr starke Methode, um die Angst zu besiegen und dein Selbstbewusstsein zu steigern. Mach eine Routine daraus, jeden Tag 5 Minuten dankbar zu sein für alles, was du hast, was du bist und wer dich in deinem Leben begleitet. 

Du hast frisches Wasser, etwas zu essen und ein Dach über den Kopf? Dann gehörst du doch schon zu den glücklichsten Menschen dieser Erde. Lass dir das mal durch den Kopf gehen. Du wirst merken, wie die Angst schwindet. 

Ich empfehle daher auch ein Dankbarkeitstagebuch. Führe es jeden Tag und mach dir klar, wofür du dankbar sein kannst.

Weitere grandiose Tipps und Informationen zur Dankbarkeit findest du  in meinem Komplettset.

13. Humor

Wenn du vor etwas Angst hast, ob es sich nun eine Angst vor einer Krise oder um eine andere Art Angst handelt, hilft es meistens, wenn du dich mit etwas Lustigem ablenkst.

Wer von Herzen lacht, kann keine Angst haben. Das ist nicht möglich. Deshalb versuche dich humoristisch abzulenken. 

Du könntest dir öfter einen lustigen Film ansehen oder ein Witzbuch lesen. Auch in Gesellschaft solltest du mehr auf lustige Themen setzen, als dauernd über negative Sorgen und Ängste zu reden. Lacht zusammen und verleiht euch so Mut. Spaß ist schon immer ein gutes Mittel gegen Angst und Sorgen gewesen. Deshalb heißt es auch oft, “Lachen ist gesund”.

14. Raus aus der Opferrolle

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass du versuchen musst einen Weg aus der Angst zu finden. Wenn du Angst hast, bist du ihr Opfer. Das heißt, du musst aus der Opferrolle einen Weg finden. Aber wie kannst du das machen?

Als allererstes musst du verstehen, dass du in deiner Angst gefangen bist. Du siehst nur die Dinge, die dir Angst machen. In deinem Kopf malst du nur die negativen Bilder, was passieren könnte und wie schlimm es werden könnte. Aber ist das wirklich die Realität? Du weißt doch gar nicht, was passieren wird und ob je ein solches Szenario eintreten wird. 

Versuche nun gestreuter zu denken. Wie kannst du dich auf deine negativen Szenarien vorbereiten? Was könnte denn positives passieren oder wie könnte es positiv ausgehen? Ist denn wirklich alles negativ, was im Moment passiert? Was gibt es für Chancen für dein Umfeld und dich? Kannst du vielleicht selbst daran wachsen? 

Gehe es Schritt für Schritt an. Du wirst merken, je mehr du dich mit Alternativen und positiven Möglichkeiten befasst, wirst du krisensicherer und selbstbewusster. Deine Angst wird kleiner und du kannst auch anderen Mut machen.

15. Keine Angst vor Veränderungen

Ein Haus mit Türschild, auf dem Change zu sehen ist.

 

Ich hatte bereits vor der Angst vor dem Unbekannten gesprochen. Hier liegt die Chance zu verstehen, dass nicht alles Neue schlecht sein muss. Jede Krise hat auch mal ihr Ende und vielleicht ist es eine neue Chance, Dinge mit neuem Blickwinkel zu sehen und vielleicht tun sich neue Türen auf.

Du wusstest vielleicht bisher nicht, welcher Beruf wirklich zu dir passt. Vielleicht entsteht ein neuer Beruf, der für dich wie geschaffen ist oder aber du stolperst durch dein neues Denken darüber. Oder aber du interessiert dich für etwas Neues, was dir neue persönliche und berufliche Türen öffnet. 

Es ist alles möglich, doch oft begrenzen wir uns selbst durch unser Denken. Deshalb ist es vielleicht auch manchmal nötig, dass wir neue Perspektiven kennenlernen müssen.

Resilienz - Du hast die Kontrolle!

Mit diesen 15 Möglichkeiten hast du die Chance, krisenfester zu werden. Nun liegt es an dir wieder das Steuer zu übernehmen, anstatt emotional von der Welle deiner Ängste mitgezogen zu werden. Ich hoffe, ich kann dir mit diesem Artikel helfen, zu verstehen, dass du immer die Kontrolle über dich hast. Lebe aktiv und beschäftige dich mit den Dingen, die dich wirklich weiterbringen, dann gewinnst du auch immer mehr die Kontrolle über deine Ängste.

Mit diesen helfenden Tipps wirst du krisenfester und selbstbewusster mit jeder Krise umgehen. Und vergiss nie: Jede Krise endet. Durchhalten und positiv bleiben heißt die Devise. Du packst das!

Akzeptiere die Angst deines Gegenübers

Eine Sache ist mir noch wichtig zu erwähnen. 

Oft nehmen wir die Angst unseres Gegenübers nicht allzu ernst und unsere stellen wir über alles andere. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat vor etwas anderem Angst. Das ist die Individualität. 

Ich rate dir, nicht die Angst der anderen rechthaberisch zu kritisieren. Zeige Verständnis und versuche, dich emphatisch in die andere Person hineinzuversetzen. Sprich aber auch deine Ängste an und warum du dich davor fürchtest. Nehmt einander ernst. Jede Angst ist individuell und anders. Auch in einer Krise kann es verschiedene Arten von Angst geben. Person A hat Angst vor der Inflation und Person B vor einer Krankheit. Person C hat vielleicht Angst vor Krieg und Person D vor zu vielen Gesetzen. Alle Ängste sind ernst zu nehmen und nicht zu kritisieren. Nur weil du vor etwas keine Angst hast, heißt das nicht, dass dein Gegenüber auch keine Angst davor haben muss. Genauso muss dein Gegenüber auch nicht deine Ängste teilen.

Sei offener und versuch nicht, andere zu verstoßen, nur weil sie anders denken als du. Es ist doch schade, wenn jahrelange Freundschaften auseinander gehen, nur weil man nicht dieselbe Angst teilt. Geht aufeinander zu und sucht einen gemeinsamen Nenner oder aber redet über positive Dinge und eure Träume und Ziele. Gegenseitig kritisieren hat nur selten weiter gebracht. Gegenseitig inspirieren, dafür umso mehr.

Zwei Hände werden geschüttelt. Dies ist auf einer Kinoleinwand zu bewundern.



Mit diesen helfenden Tipps wirst du krisenfester und selbstbewusster mit jeder Angst umgehen. Und vergiss nie: Jede Angst und jede Krise endet. Durchhalten und positiv bleiben heißt die Devise. Du packst das!

 

 

Auch in meinem Komplettset gehe ich auf das Thema Angst ein und was du dagegen tun kannst. Dies ist aber nur ein Kapitel davon, denn auch wenn Angst dich bremst und es wichtig ist, diese zu behandeln, findest du in meinem Buch noch mehr Impulse, wie du eigenverantwortlich ins Handeln kommst. Wenn du es noch nicht gelesen hast, solltest du es dir unbedingt holen. Du findest es hier.


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Sepp Plank

 

Hi Du, ich bin Sepp!

Auf meiner Website „Leben aktiv“ findest du Vorgehensweisen und Möglichkeiten um dein Leben zu verbessern und deinen Träumen näher zu kommen.

 

Wenn du nach Antworten auf Fragen suchst, wie du näher an dein Traumleben kommst und dein Leben ständig verbessern kannst, dann solltest du meinen Blog durchstöbern. Mit diesen Zeilen will ich mich und das Konzept meines Blogs kurz vorstellen.

 

Theorie trifft Praxis

Du wirst jetzt denken: Wer ist der Kerl, dass er meint mir erklären zu können, wie sich mein Leben verbessern kann. Hat er etwa ein Psychologie-Studium oder war er anderweitig in der Psychologie tätig?

 

Nein, ganz im Gegenteil:

 

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Durch Bücher und Workshops habe ich immer mehr herausgefunden, was es bedeutet Träume zu leben. Aber nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis umgesetzt.

 

Ich habe jahrelang durch verschiedene Methoden, die ich mir selbst angeeignet habe, mein Leben verbessert und bin meinem Traumleben immer näher gekommen. Diese Erkenntnisse, praktiziere ich heute noch.

 

Aber sichtlich verändert hat sich mein Leben erst, als ich erkannt hatte, dass ich eigenverantwortlich für mein Leben verantwortlich bin. Das war der Startzeitpunkt an dem ich mit der Umsetzung begonnen hatte. Ich wurde aktiv und handelte nicht mehr reaktiv auf irgendwelche Personen, Situationen oder Ereignisse.

 

Damit deinen Träumen auch mehr und mehr Leben eingehaucht wird, werde ich die gesammelten Erfahrungen mit diesem Blog an dich weiter geben.

 

Wenn dich das anspricht, dann bist du bei mir an der richtigen Adresse.

🙂

Lass dich von meinen Artikeln inspirieren und verbessere dein Leben Tag für Tag.

 

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